Gemeinsam machten wir uns am Mittwoch, den 1.7. mit der S-Bahn auf den Weg zur Volkssternwarte nach München. Schon die Anreise war ein kleines Abenteuer, denn vom Ostbahnhof bis zur Sternwarte begleitete uns ein riesiger Wolkenbruch.

Wir ließen uns davon aber nicht die gute Laune verderben und marschierten voller Vorfreude in Richtung Ziel.
In der Sternwarte begrüßte uns Bernhard und nahm uns mit auf eine spannende Reise durch das Weltall. Wir erfuhren viele interessante Dinge: Wie weit sind die Sonne und der Mond von der Erde entfernt? Was ist die ISS? Wie wird man eigentlich Astronaut oder Astronautin? Und wie entstehen eine Sonnen- oder eine Mondfinsternis? Bernhard wusste wahnsinnig viel und brachte uns damit das ein oder andere Mal ganz schön zum Staunen. Wusstet ihr beispielsweise, dass das Licht von der Sonne bis zu uns auf die Erde 8 Minuten und 20 Sekunden braucht?

Nach der Theorie wurde es besonders spannend: Wir durften verschiedene Modelle anschauen und sogar anfassen. Dabei wurde uns erst richtig bewusst, wie riesig die Sonne im Vergleich zur Erde ist. Die Sonne war ungefähr so groß wie ein Gymnastikball, während die Erde daneben als Murmel winzig klein wirkte.

Ein weiteres Highlight waren die Bilder und Informationen über Meteoritenkrater. Am meisten staunten wir aber, als wir ein echtes Stück eines Meteoriten anfassen und sogar hochheben durften.
Ganz schön schwer (10,5 kg) – damit hatten wir nicht gerechnet!

Zum Abschluss besuchten wir noch das Planetarium. Dort zeigte uns Bernhard den Himmel über München. Innerhalb weniger Minuten ließ er die Sonne untergehen, erklärte uns viele Sterne und Sternbilder am Nachthimmel und ließ die Sonne anschließend wieder aufgehen. Es war fast so, als würden wir selbst unter dem Sternenhimmel stehen.

Mit vielen neuen Eindrücken und spannendem Wissen fuhren wir schließlich wieder nach Hause.
Es war ein interessanter, spannender und trotz des Regens gelungener Ausflug, den wir bestimmt nicht so schnell vergessen werden.
