Alltagskompetenzen

Die 3. Klassen erlebten eine sehr interessante Projektwoche zum Them "Alltagskompetenzen"

  

Projektwoche Alltagskompetenzen

In den ersten beiden Schulwochen nach den Ferien durften die dritten Klassen jeweils eine Woche lang an einem ganz besonderen Projekt teilnehmen. In gemeinsamen Spielen, Arbeiten und Aktionen haben wir Antworten auf viele Fragen gefunden.

Die verschiedenen Tage standen jeweils unter einem Motto:

 

Montag: Wetter, Klima und die Folgen

Zuerst einmal haben wir den Unterschied zwischen Wetter und Klima genauer unter die Lupe genommen. Dabei haben wir den natürlichen und den von Menschen erzeugten Treibhauseffekt anschaulich besprochen und wie wir diesen durch unser Verhalten beeinflussen können. Schließlich stand auch noch auf dem Plan, wie unsere Ernährung mit dem Klima zusammenhängt (z.B. Transportwege) und wie wir mit unseren Lebensmitteln achtsam umgehen können (Zu gut für die Tonne).

       

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Dienstag: Ernährung- wo kommt mein Essen her?

Heute lernten wir die verschiedenen Haltungsformen von Tieren kennen. Dabei erfuhren wir, dass Tiere in Haltungsform 1 nicht einmal genug Platz haben, um sich umzudrehen, und ihr Leben lang im Stall ohne direkte Frischluftzufuhr, Tageslicht oder Beschäftigung verbringen müssen, während das Fleisch der Tiere in der Haltungsform 4 mit einem Biolabel ausgezeichnet wird. Diese Tiere werden artgerecht gehalten, können sich in ihrem Auslauf frei bewegen, fressen direkt auf der Weide oder werden mit Biofutter gefüttert. Bei Eiern ist es genau umgekehrt: Die niedrigste Zahl 0 steht hier für die Bio-Haltungsform. Im Anschluss zeigte uns die Projektleitung noch, welche verschiedenen Biosiegel es gibt und was fairtrade bedeutet. Außerdem bastelten wir unseren eigenen Saisonkalender. Nun wissen wir genau Bescheid, welches Obst und Gemüse zu welcher Jahreszeit bei uns wächst.

 

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Mittwoch: Supermarktrallye mit Schwerpunkt auf regionalem und saisonalem Einkauf

Beim heutigen Besuch im örtlichen Penny durften wir unser Wissen vom Vortag gleich einsetzen. In verschiedenen Gruppen fanden wir heraus, welches Obst bzw. Gemüse aus welchem Land stammt, wo jeweils die regionalen Produkte liegen und wie ich sie erkennen kann, welche Produkte mit Biosiegel es gibt und ob ein Preisunterschied zwischen herkömmlichen und Bio-Produkten vorliegt. Am Ende unserer Supermarktrallye kauften wir regional und saisonal ein und stellten im Klassenzimmer einen schmackhaften Bioquark mit Schnittlauch her. Den Tag schlossen wir mit einem Vergleich ab, wie unterschiedlich weit die Transportwege sind, indem wir erst auf der Landkarte die Strecken ausgemessen haben und dem Maßstab entsprechend am Boden fixiert haben. Sehr eindrücklich ging dabei hervor, wie viel weiter ein Lebensmittel aus China im Vergleich zu einem Lebensmittel aus Deutschland oder Italien reisen muss. Zu guter Letzt reflektierten wir darüber, was

wir mit dem Wissen, das wir in dieser Woche dazu gewonnen haben, in unserem Alltag verändern möchten und erstellten einen persönlichen Handabdruck.

 

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Donnerstag: Ausflug zum Bauernhof

Unser Ziel war der Archehof Schlickenrieder am Otterfinger Ortsrand Richtung Hofolding. den wir zu Fuß erreichten. Der Bauer Herr Schlickenrieder ließ uns zuerst einmal alle Tiere des hiesigen Bauernhofs aufzählen und die Namen aller Angehörigen einer „Familie“ bestimmen. Danach ging es im Eiltempo auf die Kuhweide. Da wir nicht eine einzige Kuh entdecken konnten, erfuhren wir, dass seine Kühe selbst entscheiden können, wann sie auf die Weide gehen bzw. ihre Zeit wie heute im kühlen Stall verbringen möchten. Auch den Unterschied zwischen Wiese und Weide besprach er mit uns. Das Futter für seine Tiere kommt nur von seinen eigenen Wiesen, Äckern und Weiden, die wiederum nur durch den Dung der eigenen Tiere gedüngt werden. Die Kühe bestimmen auch selbst die Tageszeit, wann sie gemolken werden wollen. Das ist möglich durch die aufwendige Melkmaschine, die uns Herr Schlickenrieder genau erklärte. Ein Highlight des Tages war sicherlich, dass wir die Kühe (und den Stier!) streicheln und die Kälber füttern und striegeln durften. Aber auch das Treiben der Sau mit ihren Ferkeln zum nahegelegenen Auslauf mit „Dusche“ und Suhle war etwas ganz Besonderes.

 

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Freitag: Klimafreundliches Frühstück

Unseren Abschluss bildete ein Frühstück, das aus klimafreundlichen Zutaten zusammengesetzt war. Schon am Vortag überlegten wir, welche Lebensmittel dafür in Frage kämen. So fanden sich heute auf unserem Frühstückstisch Bio-Eier, Bio-Butter, Biomilch und -Hafermilch, frisches unverpacktes Brot, Bio- oder selbst gemachte Marmelade in Gläsern und vieles mehr. Den krönenden Abschluss bildeten die klimafreundlich selbstgebackenen Waffeln!

 

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